Titelbild Pfarrei Heilig Geist

Pfarrei Heilig Geist

In der Pfarrei HEILIG GEIST Goldener Grund | Lahn leben über 11.000 Katholiken in den Kommunen Brechen, Hünfelden, Villmar, Runkel, Selters und Weinbach. Neben den neun Kirchen der ehemaligen Pfarreien, begegnen sich die Menschen in der Liturgie und im Gebet auch in der Mutterkirche der Region, St. Georg Bergen und im Johanneshaus in Steeden.

Die Pfarrei ist Träger von zwei Kindertageseinrichtungen in Villmar und Arfurt, sechs katholischen öffentlichen Büchereien und zehn Gemeindezentren. Darüber hinaus ist sie als mittelbare Trägerin auch an zwei Einrichtungen der Caritas in ihrem Pfarreigebiet beteiligt - dem Seniorenzentrum Mutter-Teresa-Haus und der Wohngruppe der Obdachlosenhilfe des Walter-Adlhoch-Hauses. Das Gemeindeleben bereichern auch die zahlreichen Chöre und musikalischen Gruppen, engagierte KAB-, KJG– und KFD-Ortsvereine und verschiedene Gremien und Initiativen.

Unzählige Christinnen und Christen geben als Lektoren, Kommunionhelfer und Ministranten, als Erstkommunion– und Firmkatecheten und in Caritas– und Besuchsgruppen in Liturgie, Katechese und Diakonie Zeugnis von ihrem christlichen Glauben. Mit zahlreichen lebendigen Traditionen stehen die Gemeinden in Verbindung zu den Generationen, von denen sie den Glauben übernommen haben und mit deren Pflege sie zur Lebendigkeit der Dörfer beitragen. Sie wollen ihren Glauben im Goldenen Grund und an der Lahn auch in der neuen Pfarrei bewahren und neu beleben sowie im Vertrauen auf das Wirken des Heiligen Geistes mutig die Zukunft gestalten.

Die Pfarrei HEILIG GEIST Goldener Grund | Lahn und ihre Kirchorte

Zum 1. Januar 2019 wurde aus den Pfarreien St. Lambertus Arfurt, St. Josef Aumenau, St. Marien Kirberg, St. Marien Langhecke, St. Maximin Niederbrechen, Hl. Siebenbrüder Oberbrechen, Mariä Heimsuchung Runkel, St. Peter und Paul Villmar und St. Georg Werschau die neue Pfarrei HEILIG GEIST  Goldener Grund | Lahn.

  • In Arfurt ist der Heilige Lambertus (18. September) der Patron der dortigen Kirche. Die KÖB ist in der alten Schule neben der Kirche untergebracht. Das Pfarrheim liegt unweit der Kirche. Der kath. Kindergarten St. Michael befindet sich unmittelbar angrenzend.
  • Die Kirche in Aumenau hat den Heiligen Josef (19. März) als Patron. Die Unterkirche dient als Gemeinderaum.
  • In Kirberg bildet die Kirche, die das Patrozinium St. Marien (24. September) hat, mit dem Pfarrheim eine räumliche Einheit.
  • Auch in Langhecke ist die Kirche St. Marien (8. Dezember) geweiht. Das Pfarrheim befindet sich direkt gegenüber, beides idyllisch am Waldrand gelegen.
  • Der Heilige Maximin (29. Mai) ist der Patron der Pfarrkirche in Niederbrechen, die auch gerne als „Dom zum Goldenen Grund“ bezeichnet wird. Das Pfarrhaus mit der Kontaktstelle befindet sich im alten Pfarrhof direkt im Schatten der Kirche. Das Pfarrheim Pfarrer-Herlth-Haus liegt in unmittelbarer Nachbarschaft und beherbergt neben Gemeinderäumen auch die KÖB. Im Caritas-Seniorenzentrum Mutter-Teresa-Haus befindet sich eine Kapelle (5. September), genauso im alten Schwesternhaus, in dem eine Obdachlosen-Wohngruppe der Caritas untergebracht ist. Das PeeZ befindet sich in Trägerschaft eines eigenen Vereins, steht aber in erster Linie der katholischen Jugendarbeit der KJG zur Verfügung.
  • Die Kirche in Oberbrechen ist den Heiligen Siebenbrüdern (10. Juli) geweiht. Das ehemalige Pfarrhaus mit dem zentralen Pfarrbüro bildet mit dem Pfarrheim eine räumliche Einheit. Die KÖB ist in der alten Schule untergebracht. In und um Oberbrechen befinden sich eine Vielzahl von Kapellen.
  • Die Kirche in Runkel ist Mariä Heimsuchung (2. Juli) geweiht. Das Pfarrheim direkt im Schatten der Kirche beherbergt auch die KÖB und die Kontaktstelle.
  • In Steeden befindet sich das Johanneshaus mit Gemeinderäumen (Johannes der Täufer, 24 Juni).
  • Die Heiligen Peter und Paul (29. Juni) sind Patrone der Kirche in Villmar. In der Unterkirche ist das Pfarrheim untergebracht. Unmittelbar gegenüber liegt der kath. Kindergarten St. Agatha. Im dahinter liegenden Pfarrhaus ist derzeit die Kontaktstelle untergebracht, angrenzend die KÖB. Das Ensemble wird durch das ehemalige Schwesternhaus komplettiert. Hier befindet sich in einem Teil des EG die Kinderkrippe. Es ist geplant hier die Kontaktstelle und die KÖB unter einem Dach unterzubringen.
  • In Werschau ist die Kirche dem Heiligen Georg (23. April) geweiht. Sie bildet mit den Räumen des Pfarrheims eine räumliche Einheit. Die KÖB ist im Dorfgemeinschaftshaus untergebracht.
  • Obwohl in der Gemarkung von Niederbrechen liegend, dient die Mutterkirche der Region, die Berger Kirche, die ebenfalls dem Heiligen Georg geweiht ist, Werschau als Friedhofskirche.

Zur neuen Pfarrei zwischen Eschenau im Norden, Ohren im Süden, Mensfelden im Westen und Blessenbach im Osten gehören ca. 11.000 Katholiken.

Wissenwertes über unsere Pfarrei - übersichtlich:

Entfernungen

Die Pfarrei erstreckt sich von Eschenau im Norden bis Kirberg/Ohren im Süden, von Mensfelden im Westen bis Blessenbach im Osten jeweils über ca. 20 Kilometer, beidseits der Lahn, entlang von Ems- und Wörsbach in Westerwald, Goldenen Grund und Taunus. Zu ihr gehören traditionell katholische geprägte Orte genauso, wie Diasporagebiete mit ihren jungen Gemeinden.

Einwohnerzahl

Zu den größten Orten zählen die in ihrem Herzen liegenden Ortschaften Niederbrechen und Villmar, die zudem auf eine lange und vielfältige katholische Tradition zurückblicken können. Auch die anderen größeren Orte liegen ziemlich zentral in der Mitte der Pfarrei, währendessen sich die eher kleineren Orte überwiegend am Rand in Westerwald und Taunus befinden.

In der Mitte der Pfarrei liegen auch in direkter Nachbarschaft die drei Hauptorte der Kommunen Brechen, Runkel und Villmar. In der Gemeinde Brechen leben mit annähernd 40 % mit Abstand die meisten Katholiken der Pfarrei HEILIG GEIST. Zu ihren Kirchorten zählen zudem noch Teile von Villmar (Weyer) und Hünfelden (Nauheim, Mensfelden), die in dieser Grafik aber bei ihren eigentlichen Kommunen gezählt wurden. Auch die Gemeinden Hünfelden und der Marktflecken Villmar, die mit ihrem kompletten Gemeindegebiet in der Pfarrei liegen, stellen mit je ca, 25 % einen großen Anteil. Ähnlich viele Bewohner der Stadt Runkel leben in der neuen Pfarrei, wobei aber nicht alle Stadtteile (Dehrn und Wirbelau) innerhalb unserer Pfarrei liegen. Von Selters (Münster) und Weinbach (Blessenbach, Elkerhausen, Fürfurt) zählen nur einzelne Ortsteile mit ihren Katholiken zu unserer Pfarrei.

Katholikenzahl

Auch was die Katholikenzahl betrifft, sind Niederbrechen und Villmar die größten Orte. Auch mit den weiteren folgenden Orten bei der Katholikenzahl stellt sich eine Konzentration in der Mitte der neuen Pfarrei dar. Hier sind auch Oberbrechen, Arfurt und Werschau als traditonell katholische Orte neben den eher evangelisch geprägten Ortschaften Dauborn, Kirberg, Runkel, Steeden und Aumenau zu finden.

Katholikenanteil

Insgesamt liegt der Katholikenanetiel an der Gesamtbevölkerung bei 35 % - es gibt aber in den einzelnen Ortschaften erhebliche Unterschiede. Man erkennt noch immer die traditionelle Prägung besonders der ersten sechs Orte. Im Bereich der Stadt Runkel findet sich aber ein, für die Diasporasituation relativ hoher Anteil der Katholiken an der Gesamtbevölkerung.

Auf der Landkarte erkennt man an der Größe der Flächen die Einwohnerzahl und dort auch den Anteil der Katholiken. Wie schon oben beschrieben ist sowohl bei der Einwohnerzahl, als auch dem Katholikenanteil eine Konzentration in der Mitte der Pfarrei zu erkennen.

Unser Logo

Das Logo der Pfarrei HEILIG GEIST stellt als Symbol für den Namensgeber die Taube dar. Sie schwebt über einem goldenen und einem blauen Bogen, die für die geschwungenen Hügel des Goldenen Grundes und die Schleifen der Lahn stehen. Beide Landschaften prägen unsere Pfarrei und finden sich auch im Namen wieder.

Der Name der Pfarrei wurde nach einem breiten Beteiligungsprozess aus über 90 Vorschlägen und nach einem Klausurtag des Pastoralausschusses und einer Meilenstein-Präsentation vor der interessierten Öffentlichkeit und Diskussion in den damaligen Pfarreien letztlich vom Pastoralausschuss ausgewählt. Auch das dazugehörige Logo wurde aus einer Vielzahl von Vorschlägen vom Pastoralausschuss beschlossen.

Die Entstehung der neuen Pfarrei

  • 2012 Visitation durch Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst im Vorfeld der Pfarreiwerdung
  • 24.04.2013 Bischof Tebartz-van Elst verkündet die Neuordnung des Bezirks Limburg, die geplanten Zuschnitte der Pfarreien neuen Typs und deren Sitz. Die beiden Pastoralen Räume Brechen-Hünfelden (ca. 6.500 Katholiken) und Villmar-Runkel (ca. 5.200 Katholiken) sollen zur neuen Pfarrei St. Peter und Paul mit Sitz in Villmar zusammengelegt werden.
  • 25.06.2014 Dekret des Apostolischen Administrators Weihbischof Manfred Grothe zur Errichtung des neuen Pastoralen Raumes Villmar-Brechen.
  • 21.01.2015 Beschluss des Pastoralausschusses zur Gründung der Pfarrei neuen Typs zum 01.01.2018.
  • 03.05.2016 Beschluss des Pastoralausschusses auf Vorschlag des Bischöflichen Ordinariates alle für zentrale Einrichtungen der neuen Pfarrei in Frage kommenden Immobilien durch einen neutralen Gutachter in einer Machbarkeitsstudie beurteilen zu lassen.
  • 16.11.2016 Beschluss des Pastoralausschusses auf Grundlage der Machbarkeitsstudie das Zentrale Pfarrbüro im Pfarrhaus in Oberbrechen und das Priesterliche Wohnen im Pfarrhaus in Niederbrechen zu verorten. Pfarrkirche solle die Mutterkirche der Region, die Berger Kirche werden.
  • 07.12.2016 Beschluss des Pastoralausschusses die Gründung der Pfarrei zum 01.01.2019 vorzunehmen.
  • 25.03.2017 Auftaktveranstaltung des Gründungsprozesses in Mensfelden mit Bildung von zwölf Projektgruppen.
  • 22.06.2017 Beschluss des Pastoralausschusses über die Dienstsitze in Kirberg, Runkel, Villmar und dem technischen Dienstsitz im Pfarrhaus in Niederbrechen.
  • 16.09.2017 Klausurtag in Dernbach zur Namensgebung – aus über 90 Vorschlägen, werden drei zur weiteren Beratung ausgewählt.
  • 28.09.2017 Meilensteinveranstaltung zur Namensgebung – zu den drei verbliebenen Vorschlägen können sich alle Interessierten äußern.
  • 23.11.2017 Beschluss des Pastoralausschusses zum Namen der neuen Pfarrei HEILIG GEIST Goldener Grund | Lahn.
  • 24.04.2018 Visitation durch Weihbischof Dr. Thomas Löhr.
  • 16.05.2018 Beschluss des Pastoralausschusses zur Verortung der Pfarrkirche in St. Maximin Niederbrechen.
  • 12.06.2018 Einstimmiger Beschluss des Pastoralausschusses zur Gründungsvereinbarung, die von den zwölf Projektgruppen erarbeitet wurde.
  • 09.07.2018 Dekret von Bischof Dr. Georg Bätzing zur Errichtung der neuen Pfarrei HEILIG GEIST Goldener Grund | Lahn zum 01.01.2019
  • 24.10.2018 Beschluss des Pastoralausschusses zum neuen Logo.
  • 19.01.2019 Konstituierende Sitzung des neuen Pfarrgemeinderates.
  • 27.01.2019 Gründungsgottesdienst mit Bischof Dr. Georg Bätzing in der Pfarrkirche St. Maximin.

 

Einrichtungen

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