Titelbild Pfarrei Heilig Geist

St. Maximin Niederbrechen

St. Maximin Niederbrechen - heute

Die Gemeinde verfügt heute für die zahlreichen kirchlichen Gruppen und Initiativen mit dem Pfarrer-Herlth-Haus über ein multifunktionels Gebäude, in dem viele der Gruppen ihr Zuhause haben. Dieses neue, im Ortszentrum und Kirchennähe gelegene und in den ehemaligen Räumen des Kindergartens 2012 entstandene Pfarrheim, kann auch für private Veranstaltungen gemietet werden. Auch die katholische Bücherei, die bereits mehrfach mit Preisen bis auf Landesebene ausgezeichnet wurde und mit den anderen beiden Büchereien der Gemeinde Brechen eng kooperiert, ist hier untergebracht.

Mit dem Mutter-Teresa-Haus, einem Seniorenzentrum, und mit einer betreuten Wohngruppe für Obdachlose im ehemaligen Schwesternhaus, unterhält der Bezirks-Caritasverband Limburg auch zwei professionelle Hilfsangebote in der Gemeinde.

Das PeeZ ist das ehemalige Pfarrzentrum und nun ein Jugendzentrum in Trägerschaft eines eigenen Vereins. Es steht bevorzugt der katholischen Jugendarbeit des größten Ortsverbandes der kjg im Bistum Limburg mit seinen vielfältigen Angeboten für Kinder und Jugendliche zur Verfügung.

Auf eine 150-jährige Geschichte mit vielen großen Konzerten und unzähligen Beteiligungen bei festlichen Gottesdiensten im Jahreskreis kann der Kirchenchor "Cäcilia" zurückblicken.

Auch der KAB-Ortsverband "St. Josef" hat eine lange Tradition und ist in der Bildungsarbeit sehr aktiv. Ebenso rege ist die katholische Frauengemeinschaft, in der sich auch eine Gruppe "Junger Frauen" organisiert hat.

Der Ort ist von seinen katholischen Traditionen geprägt, zu der auch die Feier der Kirchweih (Kirmes), von Fronleichnam mit Prozession und einem anschließenden Gemeindetreff und die Feier des Patronatsfestes gehören. Aber auch St. Martin, Kreuzwege, Rosenkranz- und Gebete in den Anliegen der Zeit, Familiengottesdienste gehören dazu. Es gibt auch neue Gottesdienstformen, wie die Krankensalbungsgottesdienste, Frühschichten, Gebetskreise, Rorate-Messen und verschiedene Angebote für Kinder. Es gibt eine sehr aktive Caritasgruppe, die sich um Alte, Kranke und Behinderte mit regelmäßigen Besuchen und um die Bewohner des Mutter-Teresa-Hauses kümmert. Eine aktive Eine-Welt-Gruppe gestaltet Gottesdienste und organisiert den Weltladenverkauf nach den Wochenende-Gottesdiensten.

Alle Angebote stehen allen Interessierten offen - über Konfessions- und Religionsgrenzen und natürlich auch Ortsgrenzen hinweg. 

Erwähnt wurde der fränkische Hof Brechen 772 in einer Schenkungsurkunde des Klosters Lorsch.

Chronik von Sankt Maximin Niederbrechen

Die Kirchengeschichte Niederbrechens fängt direkt mit der ersten urkundlichen Erwähnung des Orts in einer Schenkungsurkunde an ein Kloster, nämlich das damals bedeutende Kloster Lorsch aus dem Jahr 772 an. Dort ist von "Brachina" die Rede, ohne Unterscheidung zwischen Ober- und Niederbrechen. Da die Siedlung einem Kloster gehörte, ist auch davon auszugehen, dass sich bereits zur damaligen Zeit christliches Gedankengut im Hof Brechen durchgesetzt hatte und vielleicht auch schon eine Kapelle hier zu finden war. Zumal Kaiser Arnulf 897 den königseigenen Hof dem Kloster St. Maximin in Trier schenkte. Gewöhnlich wurden zur Herrschaftssicherung Hof und Kirche zusammen errichtet. In einer Urkunde Ottos I vom Jahre 962 wird unter anderen Besitzungen St. Maximins auch der überrheinische Hof Prichina aufgezählt. Es wird auch das Verbot ausgesprochen, einen der in der Urkunde genannten Höfe als Lehen zu vergeben.

Auf 1023 datiert auch die erste Benennung, die sich klar als Niederbrechen "jenes sehr große Gut Brechena" identifizieren lässt. Um "jenes sehr große Gut Brechena" und die Burg entbrannt in den folgenden Jahrzehnten ein Streit zwischen der Reichsabtei St. Maximin und den Herren von Molsberg.Beim Erzbistum Trier als kirchlichem Bistum und durch Kauf beim Kurfürstentum Trier als Landesherrn ab 1369, sollte Niederbrechen dann aber über Jahrhunderte verbleiben. Trotz der bedeutenden frühchristlichen Stätte Bergen in der direkten Nachbarschaft konnte sich zu jener Zeit in dem aufstrebenden Ort schon eine eigenständige Pfarrei etablieren. Die ersten nachweisbaren Pfarrer, Henrich, Pastor zu Brechene und Sohn des Herren zu Molsberg und des Priesters Ricker sind 1329 belegt. Eine Kirche wird in einem Dokument von 1377 als selbstverständliche und bereits etablierte Orientierungshilfe im Dorf erwähnt.

1363 erhielt Niederbrechen von Kaiser Karl IV. Stadtrechte. Von 1367 bis 1379 entstand eine Stadtmauer samt Wallgraben. Niederbrechen war der östlichste Vorposten des Kurfürsten von Trier und diente auch als Schutz für seinen Hauptverwaltungssitz östlich des Rheins, das Archidiakonat Dietkirchen. 

1496 wird der - auch wegen seiner Weingüter - sehr ertragreiche Zehnt zum Aufbau und Ausstattung des Klosters der Augustinereremiten im Tal Ehrenbreitstein diesem von Erzbischof Johann von Baden geschenkt. In diesem Kloster machte auch Martin Luther, der demselben Orden angehörte, 1510 auf seinem Weg nach Rom Halt.

1582 übernhamen dann die Jesuiten den Zahnten von Niederbrechen und die Verwaltung des Zehnthofes im Ort.

1587 sind Hexenverbrennungen in Niederbrechen belegt, 1597 300 Tote durch die Pest.

1631 zerstörte ein von den Schweden gelegter Brand, Gemeinde und Gotteshaus. Der Wiederaufbau der Kirche erfolgte von 1640-1650.

Auch 1644 wird eine Hexe "vor der Pforte geköpftund cum pulsu campanarum (mit Glockenschlag) zu Brechen auf dem Kirchhof begraben".

Da die Kirche, die 1640-1650 erbaut wurde nur sehr mangelhaft war, wurde 1724-1737 eine neue Kirche gebaut.  Auch sie bekam als Kirchenpatron den Heiligen Maximin.

Mitte des 19. Jahrhunderts war die Kirche von 1737 für das aufstrebende Dorf, das über die Stadtmauern hinaus gewachsen war viel zu klein geworden. Der Erbauer der jetzigen Kirche, Pfarrer Jakob Herlth, war von 1884 bis 1914 Pfarrer in Niederbrechen. Er konnte in der Kulturkampfzeit trotz des verwaisten Pfarrhauses nicht zum Pfarrer von Niederbrechen ernannt werden, weil der preußisch-deutsche Staat damals gegen die katholische Kirche unrechtmäßig vorging. Nach Beendigung dieses Konfliktes und seiner Amtseinführung, ging Pfarrer Herlth den Neubau sofort an. Neben der eigenen Spende seines ausstehenden Gehaltes der Kulturkampfjahre, rief er die Gemeinde zu weiteren Spenden auf.

Architekt Röder aus Frankfurt entwarf die Pläne und so konnte bereits am Maximinustag 1899 der Grundstein für die neue Kirche gelegt werden, die mit ihrem Chor auch über die ehemalige Stadtmauer hinausragt. Die Bauern leisteten unentgeldlich die Fuhrdienste, die heimischen Handwerker unzählige unbezahlte Arbeitsstunden. Trotz der schwierigen Arbeiten und der hohen Gewölbe gab es keine Unfälle.

Es gibt eine lange und reiche Kirchengeschichte von Niederbrechen und St. Maximin. Weitere Stationen sind das Wirken der Jesuiten von Koblenz als Zehntherren, die zahlreichen Priester und Ordensleute, die aus Niederbrechen hervorgingen, eine eigene Frühmesserei seit 1746, der vorübergehende Sitz des Landkapitels für alle südlich der Lahn bis hin zum Taunus-Hauptkamm gelegenen Gebiete des Bistums Trier nach Einführung der Reformation in Kirberg, das 100jährige segensreiche Wirken (1892-1991) der Dernbacher Schwestern in der ambulanten Alten- und Krankenpflege, Altenstation und der Kinderbetreuung (Kindergarten wurde vor über 100 Jahren gegründet), die mutige Standhaftigkeit der christlichen Gemeinde, die in dem letzten freien Wahlergebnis vom 5. März 1933 mit dem niedrigsten Ergebnis für die NSdAP im ganzen Deutschen Reich beeindruckend deutlich wird, der Pfingstritt zur Berger Kirche, die Passionsspiele des MGV Frohsinn von 1935 und vieles andere mehr.

 

In Niederbrechen wirkten als Seelsorger:

Pfarrer:

  • Rucker, Pfarrer (1330) (wahrscheinlich aus Niederbrechen)
  • Heinrich von Molsberg, Pfarrer (1359)
  • Bedevicus von Montabaur, Pfarrer (1387)
  • Goswin Muyl, Pfarrer  (1439)
  • Johannes de Acie (v. Eck/de Arce), Pfarrer (1485) (Trierer Offizial)
  • Philipp Trevier, Pfarrer (1570-1588)
  • Mathias Schäfer, Pfarrer (um 1602)
  • Johannes Scheurer, Pfarrer (um 1619)
  • Franz Runzel, Pfarrer (vor 1632 (+))
  • Heinrich Martini, Pfarrer  (1632-1535)
  • Cuno Seilmann, Pfarrer (1635-1640)
  • Johannes Ludovici, Pfarrer (1640-1650)
  • Matthias Höhner, Pfarrer (1650-1666) (aus Montabaur, wurde 1666 Cannonicus in Dietkirchen)
  • Mathias Heer, Pfarrer (1666-1670)
  • Tillmann Carnot, Pfarrer (1670-1681) (aus Koblenz, vorher Pfarrer in Elz)
  • Christian Maringer, Pfarrer (1681-1684)
  • Hector Lassart/Lahsert, Pfarrer (1684-1696) (aus Trier, tauschte 1696 mit dem Pfarrer von Camp)
  • Adam Schunk/Schunken, Pfarrer (1696-1733) (aus Nastätten; vorher Pfarrer von Camp)
  • Karl Anton Sauerborn, Pfarrer (1733-1752) (wurde 1752 Pfarrer in Horessen)
  • Johann Bender, Pfarrer (1752-1792) (aus Ehrenbreitstein, vorher Kaplan in Lindenholzhausen, später Kämmerer des Konzils)
  • Johann Windhausen, Pfarrer (1793-1802) (+ 06.01.1802) (aus Güls)
  • Peter Schönborn, Pfarrer (1802-1817) (+ 05.01.1817) (aus Dehrn)
  • Franz Georg Reinhard, Pfarrer (1817-1818) (+ 24.11.1818)
  • Johannes Michael/Michael Josef Bied, Pfarrer (1819-1839) (aus Sindlingen)
  • Johann Muth, Pfarrer (1839-1841) (+ 12.07.1841) (aus Dietkirchen)
  • Lothar Bendel, Pfarrer (1841-1843) (+1885) (aus Steinefrenz)
  • Christian Reusch, Pfarrer (1843-1853) (+ 05.07.1853) (aus Hundsangen)
  • Josef Dillmann, Pfarrer (1853-1864) (+ 09.12.1864) (aus Limburg)
  • Christian Orth, Pfarrer (1865-1877) (+ 09.06.1877) (aus Mengerskirchen)
  • Josef Ebertz, Hauslehrer der Familie Königstein und Hilfsgeistlicher Kaplan (Kulturkampfzeit) (1877-1883), Pfarrer (1883) (aus Hadamar)   
  • Jakob Herlth, Pfarrer (1884-1914) (* 26.10.1835 + 22.05.1915) (aus Hadamar, vorher Pfarrer von Arnstein)
  • Peter Kilburg, Pfarrer, Geistlicher Rat (1914-1937) (* 12.02.1870 + 01.12.1945) (aus Baumbach, vorher Pfarrer von Oberreifenberg)
  • Felix Mainhardt, Pfarrer (1937-1946) (* 31.07.1892 + 23.12.1946) ( aus Wiesbaden, vorher Pfarrer von Oberhöchstadt/Taunus)
  • Friedrich Weidmann, Pfarrer (1946-1952) (aus Wiesbaden, vorher Pfarrer von Schönau, später Chorregent in Kiedrich)
  • Karl Bernhardt, Pfarrer, Geistlicher Rat (1952-1969) (* 13.09.1896 + 01.08.1975) (aus Frankfurt, vorher Pfarrer von Frankfurt-Oberrad und Wellmich)
  • Toni Held, Pfarrer (1969-1977) (* 1928 + 08.03.1953) (vorher Pfarrer von Staffel, später Pfarrer von Niederzeuzheim)
  • Harald Drechsler, Pfarrer (1978-1998 (+)) (* 01.5.1937 + 14.09.1998) (aus Frankfurt)
  • Gregor Pitton, Pfarrer (2000-2005) (aus Rennerod, vorher Pfarrer von Hahn und Hundsangen)
  • Armin Sturm, Pfarrer (2005-2011) (aus Wirges, später Pfarrer von Lahnstein)
  • Ernst-Martin Benner, Pfarrer (2011-) (aus Driedorf, vorher brasilianischer Franziskanerpater)

Frühmesser:

  • Matthias Ezelius, Frühmesser (1746-1748)
  • Georg Becker, Frühmesser (1748-1752)
  • Georg Wilhelm Bleuel, Frühmesser (1766-1786)

Kapläne:

  • Bernhard Manus, Kaplan (1899)
  • Johann Gräf, Kaplan (1899-90)
  • Wilhelm Haas, Kaplan (1896)
  • Jakob Kohlhaas, Kaplan (1899-1901)
  • Anton Pfaff, Kaplan (1901-02)
  • Mathias Schleidt, Kaplan (1902-06)
  • Friedrich Bertram, Kaplan (1906)
  • Karl Wahl, Kaplan (1906-10)
  • Friedrich Jansen, Kaplan (1910-14)
  • Pater Meister SAC, Kaplan (ab 1914)
  • Aloys Geis, Kaplan (1915)
  • Josef Pipberger, Kaplan (1916-19)
  • Flink, Kaplan (1918)
  • Pascher, Kaplan (1919)
  • Theodor Scherer, Kaplan (1922-25)
  • Josef Ebenig, Kaplan (1925-27)
  • Rudolf Wagner, Kaplan (1927-29)
  • Josef Wagner, Kaplan (1929-30)
  • Hans Schlitt, Kaplan (1933-37)
  • Ferdinand Eckert, Kaplan (1937-39)
  • Josef August Schäfer, Kaplan (1939-40)
  • Heinrich Ziegler, Kaplan (1940)
  • Josef Erbach, Kaplan (1940-41)
  • Josef Liebler, Kaplan (1941-)
  • Alfred Bierenfeld, Kaplan (1947)
  • Alfred Schnurr, Kaplan (1947)
  • Kranz, Kaplan (1948)
  • Hans Goigowsky, Kaplan (1952)
  • Willy Stiller, Kaplan (1952)
  • Steib, Kaplan (1952)
  • Willy Dilke, Kaplan (1953-54)
  • Herhard Geisler, Kaplan (1954)
  • Reifenberger, Kaplan (1954)
  • Heribert Schmitt, Kaplan (1954-57)
  • Hartmut Rosenthal, Kaplan (1957-59)
  • Dr. Wolfgang Bender, Kaplan (1960)
  • Georg Thiedmann, Kaplan (1961)
  • Leopold Winkler, Kaplan (1962-63)
  • Bertram Rohr, Kaplan (1963-65)
  • Benno Jürgens, Kaplan (1962-64)
  • Karl Merz, Kaplan (1963, 1969-70)
  • Hermann-Josef Schwickert, Kaplan (1965-66)
  • Peter Deutsch, Kaplan (1966-69)
  • Martin Nowotny, Kaplan (2009-2010)

Gemeinde-/Pastoralreferenten:

  • Hans-Jürgen Braun, Diakon, als Gemeindereferent (1974-1976) (Aus Staffel *04.03.1952)
  • Beatrix Heuser, Gemeindereferentin (1977-97) (Aus Frankfurt * 29.11.1939 +  07.01.1997)
  • Gabriele Stein, Pastoralreferentin (1997-1999) (Aus Koblenz)

Subsidiare/Sonstige:

  • Gregor Stillger, Geistlicher Rat (-1957) (Aus Niederbrechen * 27.07.1877 + 14.01.1957)
  • Alois Breitling, Pfarrer (1978)
  • Pater Wilfried Langenbach SAC (1998-2013) (Aus Siegen *25.04.1933 + 31.12.2013)
  • Daniel Engels, als Diakon (2010-2011) (Aus Bad Ems *13.07.1983)

Aus Niederbrechen hervorgegangenen Priester und Ordensleute:

Verwendete Ordenskürzel: Dernbacher Schwestern (ADJC), Schönstätter Marienschwestern (ISSM), Arnsteiner Patres (SSCC), Franziskaner (OFM), Karmeliten (OC/OCC), Trappisten (OCR), Steyler Missionare (SVD), Maristen-Schulbrüder (FMS)

Sofern vorhanden sind die Geburts- und Todesdaten angegeben, bzw. die urkundliche Erwähnung oder bei den Ordensleuten die Einkleidung.

Die Liste dürfte nicht komplett sein, über Ergänzungen freuen wir uns.

  • Pater Jakob Teichenius/Prichenius OFM, Franziskanerkloster Nob.
  • Wilhelm Schaeffer (I) (Scheffer, Schoefferus), Kanoniker am Stift Dietkirchen, Pastor in Limburg und Dietkirchen (+ 10.09.1625)
  • Heinrich Wenzel, Kanonikus und Scholaster am Stift in Limburg (* 06.12.1627)
  • Andreas Weitzelmann, Vikar am Stift Dietkirchen (+ 22.04.1634)
  • Cuno Seylmann/Seilmann, Vikar am Stift Dietkirchen, Pfarrer in Niederbrechen (1635)
  • Wilhelm Schaeffer (Il), Kanoniker am Stift Dietkirchen, Pastor in Camberg und Dietkirchen (+ 24.11.1664)
  • Johann Georg Wolf, Pfarrer in Marienrachdorf und Salz (1685, 1709)
  • Kaiser, Kaplan in Probbach (1715, 1722-25)
  • Pater Krämer OC/OCC (1745)
  • Pater Fuchs OFM, Franziskanerkloster Limburg (1760)
  • Georg Wilhelm Bleuel/Pleuel, Pfarrer in Niederöfflingen (1787-1798)
  • Johann W. Stillger, Pfarrer in Weilburg (* 1797 + 02.07.1861)
  • Johann Jakob Fluck, Pfarrer in Gießen und Professor an der Katholisch-Theologischen Fakultät Gießen (* 19.04./29.11.1810 + 02.06.1864)
  • Pater Anton G. Hollerbach, Indienmissionar ca. 1840-50 (* 1820)
  • Kilian Königstein, Pfarrer in Frankfurt-Bornheim (* 09.02.1849 + 06.09.1905)
  • Josef Schäfer, Pfarrer (* 1865 + 1915)
  • Margarethe Münz als Schwester M. Madära ADJC (1877)
  • Margareta Königstein als Schwester M. Maxima ADJC (1893)
  • Anna Litzinger als Schwester M. Progula ADJC (1894)
  • Johann Josef Rühl, Pfarrer in USA 1896-1926 (+ 1933)
  • Gregor Stillger, Geistlicher Rat, Pfarrer in Marienrachdorf (* 27.07.1877 + 14.01.1957)
  • Klara Rentz als Schwester M. Cantalita ADJC (1896)
  • Franziska Stillger als Schwester M. Rogatina ADJC (1896)
  • Maria Zwenger als Schwester M. Salomea ADJC (1899)
  • Karl Rentz, Pfarrer in Langendernbach (* 1883 + 1950)
  • Christian Rentz, Pfarrer in Wiesbaden-Biebrich (* 1884 + 1952)
  • Anna Schmitt als Schwester M. Marthilla ADJC (1904)
  • Franziska Schmitt als Schwester M. Martinenta ADJC (1905) 
  • Wilhelm Bretz, Pfarrer in Winden (* 1886 + 05.02.1949)
  • Isidor Mais, Pfarrer in Arriach (Diözese Klagenfurt/Österreich), Geistlicher Rat (* 04.09.1886 + 18.12.1975)
  • Wilhelm Schneider, Pfarrer in Niedergladbach und Langendernbach (* 10.02.1898 + 04.03.1964)
  • Cäcilia Roth als Schwester M. Sedaliara ADJC (1916) 
  • Klara Höhler als Schwester M. Datiana ADJC (1917)
  • Regina Höhler als Schwester M. Lifarda ADJC (1917)
  • Margareta Speth als Schwester M. Spontaria ADJC (1917)
  • Helene Speth  als Schwester M. Heribalda ADJC (1918)
  • Bruder Hieronymus (Higronimus) Kremer SAC, Limburg und Südafrika (1918)
  • Anna Kremer als Schwester M. Samuela ADJC (1921)
  • Bruder Josef (Maurus) Egenolf OCR (1921)
  • Wilhelm Reifenberger, Pfarrer in Thalheim (* 1899 + 1923)
  • Bruder Theodor (Nepomuk) Heun SVD, in China (* 09.10.1901 + 01.08.1999)
  • Walter Hans, Pfarrer in Hochheim (* 1908 + 1932)
  • Wilhelm Bös, Pfarrer in Hellenhahn (* 1912 + 1936)
  • Bruder Josef (Josef) Egenolf SAC, Limburg und Südafrika (* 18.12.1913 + 08.02.1972)
  • Maria Egenolf als Schwester M. Cunhilda ADJC (1931)
  • Klara Rentz als Schwester M. Silrin ISSM (1931)
  • Katharina Rentz als Schwester M. Filia ISSM (1933)
  • Hildegard Kramm als Schwester M. Hilfrieda ISSM (1938)
  • Bruder Paul Roth FMS, in Lichtenstein (1940)
  • Helene Kremer als Schwester M. Eberhardis ADJC (1944)
  • Bruder Paul Reifenberger
  • Franz Aloysius Bös als Bruder Donatus OFMCap, von 1961-1989 in Indonesien in der Mission (*29.01.1918)
  • Arthur Höhler, Pfarrer in Selters/Ww. (* 1929 + 1994)
  • Irmgard Stillger als Schwester M. Christopha ADJC (1964/67)
  • Renate Falk als Schwester M. Marica ADJC (1968/71)
  • Karl-Heinz Königstein, Pfarrer in St. Goarshausen (* 21.04.1944)
  • Pater Martin Königstein, SSCC, Missionar in Chile, Provinzial
  • Anneliese Blum als Schwester M. Anngard ISSM (1977)
  • Bruder Dr. Johannes Roth, OFM